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Politische Auseinandersetzung als Existenzkampf

Online-Magazin ruft Krieg um die politische Vorherrschaft aus                

Ein britisches Online-Magazin hat einen Krieg um die politische Vorherrschaft in Europa ausgerufen. Der Brexit und der Wahlsieg Donald Trumps entsprächen Kommandounternehmen bei der Landung allierter Truppen in der Normandie 1944, schrieb der Verantwortliche für die Londoner Ausgabe von „Breitbart Nes Network“, James Delingpole, am 1. Januar. Der Aufruf unter dem Titel „Rules for Righties – a War-Winning-Manifesto“ richtet sich in der „Wir“-Perspektive an ein nicht näher beschriebenes Publikum.

Wie nach dem D-Day stehe das Schlimmste noch bevor. Der Feind sei „fanatisch, entschlossen, gut organisiert“ und halte „noch die meisten Schlüsselpositionen“. Als Beispiele für den im Kollektivsingular bezeichneten Feind, der nicht zusammenhängend beschrieben wird, figurieren in dem Text augenscheinlich zum einen „Linksliberale“, deren Gehirne auf der Entwicklungsstufe von Jägern und Sammlern stehengeblieben seien.  Zum anderen gebe es einen „Hexenjäger-Mob“ sogenannter Social Justice Warriors, die es „bis zur letzten Kugel“ zu bekämpfen gelte.

Als wesentliche Verhaltensmaßregeln für die eigenen „happy warriors“ im angekündigten „Krieg“ verweist der Autor auf ein programmatisches Papier eines amerikanischen Publizisten. Dieses Papier, das im Stil eines Survival-Guides verfasst ist, interpretiert politische Auseinandersetzungen mit sogenannten Social Justice Warriors als persönlichen Existenzkampf („these are people who are trying to destroy you and are quite willing to harm your family and your children in the process“). Deren öffentliche Angriffe basierten auf vermeintlichen Verstößen gegen etablierte Sprachcodes („The attack is taking place because of who you are and what you represent to the SJWs: a threat to their Narrative.“).

Die Absicht der Gegner sei kein öffentlicher Diskurs („SJWs do not engage in rational debate because they are not rational and they do not engage in honest discourse because they do not believe in objective truth“), sondern sie zielten auf die bürgerliche Existenz („In most cases, the SJWs attempting to discredit and disemploy you already wanted you out long ago…“). Der Autor empfiehlt, jeglichen öffentlichen Dialog zu verweigern, abzuwarten und bei erster Gelegenheit mit unverhältnismäßiger Härte zurückzuschlagen („Play as dirty as your conscience will permit. Undermine them, sabotage them, and discredit them. Be ruthless and show them absolutely no mercy.“)

Grundlage der Auseinandersetzung ist – so das Papier, die Aufhebung etablierter Regeln des Zusammenlebens („Above all, understand that the normal rules of live and let live are nolonger in effect“).  Die bevorstehenden kriegerischen Handlungen, so der Autor, würden „hart, teuer und hässlich, aber „wir stehen auf der richtigen Seite und wir werden gewinnen“. In Zwischenüberschriften heißt es unter anderem „Wir werden lachen im Angesicht des Todes“ und „Wir lassen niemanden zurück“. Der Aufruf schließt mit den Worten: „Entfesseln wir die Hölle“.

 

Zum Originaltext: http://www.breitbart.com/london/2017/01/01/2016-just-start-going-win-2017/

 

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