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Tichys Durchblick

Der frühere „Wirtschaftswoche“-Chefredakteur Roland Tichy glaubt an eine Verschwörung von „Linken“ und regierungsnahen Werbeagenturen, gesteuert aus dem Hochhaus der „Süddeutschen Zeitung“. Das geht aus einem Interview hervor, dass Tichy dem Rundfunk Berlin-Brandenburg gegeben hat (O-Ton und Transkript hier). Der 61-Jährige gründete nach seiner Trennung von der „Wirtschaftswoche“ das politisch polarisierende Blog „Tichys Einblick“, das sich selbst als „liberal-konservativ“ bezeichnet. Im Gespräch mit RBB-Mitarbeiter Jörg Wagner sieht er sich verfolgt von einer „linken Community, die von interessierter Seite gesteuert ist, die halt Roland Tichy in der Medienlandschaft nicht passt“.

Laut Tichy werden „Steuergelder missbraucht“, um PR-Agenturen gegen kritische Journalisten vorgehen zu lassen. Die Regierung von Angela Merkel fördere „bestimmte Werbeagenturen, die dann gewissermaßen als Lohn für die fetten Aufträge politische Gegner niederkämpfen“. Koordiniert werde das von der Marketing-Fachzeitschrift W&V, einem „besonders schlimmen Blatt“. W&V gehört seit ihrer Gründung 1963 zum Süddeutschen Verlag in München. Dort wird, so Tichy, „die Wahrheit umgedreht.“

Roland Tichy erklärt oder belegt seine Vorwürfe nicht. Der RBB fragt aber auch nicht nach.

Der frühere „Wiwo“-Chef war Anfang Januar in die Schlagzeilen geraten, als auf „Tichys Einblick“ ein Artikel über „geistig-psychisch“ kranke „grün-linke Gutmenschen“ erschienen. Tichy distanzierte sich später von dem Text. Nach Protesten von Kunden des Karrierenetzwerks Xing legte er seinen Herausgeberschaft der Xing-Debattenplattform „Klartext“ nieder.

Frank Zimmer ist Redaktionsleiter Online von W&V. Wenn er nicht gerade Befehle der Bundesregierung entgegennimmt und linke Agenturen gegen Roland Tichy mobilisiert, beantwortet er Fragen von „Tichys Einblick“.

 

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